Trotz guter Defensivarbeit im Cup ausgeschieden

Nachdem der FCH dank dem Losglück in das Viertelfinale der Schweizercup Qualifikation vorgestossen war, freute man sich bei herrlichem Wetter, einen Gegner aus der 2. Liga auf dem Waldäcker begrüssen zu dürfen.

Ziel der Mannschaft von Julien Ceccon war es, durch eine stabile und kompakte Defensivarbeit möglichst lange im Spiel zu bleiben. Dies gelang dem Heimteam gut. Konsequent wurde in der Defensive gearbeitet und schwierigen Situationen begegnete man auch zwischendurch mit einem langen Ball, der nach vorne geschlagen wurde. Das Gästeteam war zwar in seinen Aktionen gefährlicher, doch effektiv Torgefahr entstand selten. Auch der FCH konnte in seinen wenigen Offensivaktionen kaum Gefahr entfachen. Zur Pause stand dementsprechen bei beiden Mannschaften eine Null auf der Anzeigetafel.

Kurz nach der Pause änderte sich dies jedoch. Durch einen flachen Schlenzer im gegnerischen Strafraum erzielte der FC Bosporus die 0-1 Führung. Das Heimteam versuchte auch nach diesem Gegentreffer am eigenen Matchplan festzuhalten und defensiv weiter möglichst kompakt, solidarisch und konsequent zu verteidigen.

Durch die Einwechslungen einiger Offensivspieler wurde das Spiel des FCH schliesslich dynamischer und hatte nach vorne mehr Zug. In der 77. Minute war es jedoch nicht der Ausgleichstreffer, sondern erneuter Treffer des FC Bosporus, der das Resultat auf der Anzeigetafel veränderte. Durch einen schönen langen Ball wurde der Stürmer lanciert, welcher die zweite Topchance, welche die FCH-Abwehr zuliess, eiskalt ausnutzte.

Durch den eingewechselten Loris Balaj kam Herzogenbuchsee noch zu einer Topchance, doch dessen Abschluss verfehlte das Ziel knapp.

Somit ist die Saison des FCH nun zu Ende. Die Leistung, welche gegen einen spielstarken Gegner abgeliefert werden konnte, stimmte die Mannschaft trotz Enttäuschung über das Ausscheiden, einigermassen zufrieden.

Nun geht es in die verdiente Sommerpause, bevor es am 10. Juli mit dem Auftaktsevent wieder in die neue Saison startet.


Jonas M‘Barki

Foto: FC Bosporus